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DISKUSSION/LESERBRIEFE

Hier geht es zur Sache – mehr oder weniger kontrovers. Die Themen bestimmt Ihr.


Nithogris Veronika Christine Neidnicht:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mir heute alle Ihre Beiträge anhören/ansehen können.
Ganz besonders haben mich die Worte von Herrn Milyutin berührt. Er sagte:” Wir sind (1994) als Freunde gegangen.” Ja, das stimmt!! Mit grossem Respekt und Achtung haben viele DDR- Bürger den bescheidenen und friedlichen Abzug der sowjetischen Armee gesehen. (Und teilweise auch bedauert!!!!) Welch grossartige, friedliche Geste, zu dem vielleicht auf dieser Welt nur das russische Volk in der Lage war!

Ich selber bemühte mich in den letzten Jahren/Jahrzenten immer darum, an verschiedenen Stellen und Momenten die damalige Sowjetunion und das heutige Russland mit verschiedenen Zeichen bzw Gesten zu würdigen, zu respektieren und zu ehren. Sei es bei Kranzniederlegungen an sowjetischen Ehrenmahlen, Gedenkstätten oder auch Besuchen im “Deutsch- Russischen Museum”….. in Karslhorst. Wo ich mich letztes Jahr bei einer Diskussionsrunde (um 19.00Uhr) auch zu Wort gemeldet habe und sehr viel Beifall bekam. Ich bemerkte, dass sehr viele der über 400 Teilnehmer dieser Veranstaltung meinen Wortbeitrag inhaltlich absolut unterstützt haben. Sehr, sehr viele Bürger in unserem Land wollen weiterhin Frieden und Freundschaft mit den russischen Menschen und den Bürgern der russischen Förderation.

Ich als gebürtige DDR – Bürgerin verknüpfe nur gute Erinnerung mit den damaligen sowjetischen Menschen, den Kontakten mit ihnen, und den Armeeangehörigen bei Freundschaftstreffen usw.
Für mich war und ist weder die damalige Sowjetunion noch das heutige Russland mein Feind!!! Russische Menschen werden IMMER MEINE Freunde sein und bleiben! Und das von Respekt vor diesem fleissigen Volk mit seiner wunderschönen Kultur getragen. Und ganz besonders mit dem allergrössten Dankeschön für die ruhmreiche Rote Armee, die uns in Deutschland vom Hitlerfaschismus befreit hat!!!!! Soooo viele Opfer hat die damalige Sowjetunion zu beklagen gehabt. 27 Millionen Menschen!!! Vielleicht sogar noch mehr.
Und, wir sollten auch niemals den NIEDERTRÄCHTIGEN Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion 1941 mit dem “Barbarossafeldzug” vergessen!!!
All das, dürfen wir Deutsche NIE aus unseren Erinnerungen und beschädigten Herzen streichen!

Und deshalb: Russland ist NICHT mein Feind!

Mit freundlichen Grüßen,
Nithogris Veronika Christine Neidnicht
Berlin


Dorothea Haberland:

Guten Tag,
da ich selbst 1942 in Naumburg/Saale geboren wurde, interessierte mich der Beitrag von Frau Krull sehr.
Ich kann mich natürlich nicht an alles Gesagte erinnern.
Aber ich erinneree mich auch an die Freundlichkeit der russischen Offiziere, wenn wir mit meiner Mutter weite Wege zurücklegen mussten zum Bäcker.
Es war berührend, wie sie sich Kindern gegenüber verhielten und achtungsvoll zu allen anderen Anwesenden.
Im krassen Gegensatz dazu die Aussage eines mir fremden Urlaubers sinngemäss: Die Amis warfen Essen und volle Konservenbüchsen in die Mulde auf der Strasse und verbrannten alles, obwohl viele Hungernde zusehen mussten…..

Ich wünsche allen Aktiven gute Erfolge und gutes Gelingen aller Aktivitäten.
Dorothea Haberland.


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