Donnerstag, 11. Juni 2026 19.30 Uhr Theodor-Heuss-Bibliothek Berlin-Schöneberg, Hauptstr. 40
„Wie konnte das geschehen?“ – Lesung und Diskussion mit Götz Aly
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Friedenskoordination Berlin im Vorfeld des 85. Jahrestags des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion
Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann Hitlerdeutschland einen beispiellosen Vernichtungskrieg, dem auf sowjetischer Seite 27 Millionen Menschen zum Opfer fielen – die Hälfte davon Zivilisten. Geplant war, einen Großteil der Bevölkerung zu töten oder zu versklaven und sich die wirtschaftlichen Ressourcen des Landes anzueignen. Die deutsche Wehrmacht wurde zu erbarmungsloser Kriegsführung und brutalem Vorgehen auch gegen die sowjetische Zivilbevölkerung verpflichtet.
Der Historiker Götz Aly geht in seinem Buch „Wie konnte das geschehen?“ der Frage nach, warum die große Mehrheit der Deutschen bereit war, Hitler und seinem verbrecherischen Regime bis in den Untergang zu folgen. Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und die Angst vor berechtigter Rache im Falle der Niederlage spielen für Aly dabei eine Schlüsselrolle.
Im Anschluss an seine Lesungbeantwortet er Fragen des Journalisten Dietmar Ringel.

Sonnabend, 13. Juni 2026 Heidelberg, Haus der Begegnungen

Dienstag, den 16. Juni 2026, 18.30-20.00 Uhr im Lomonossow-Saal, Russisches Haus in Berlin
Kulturhistorischer Klub: Deutsch-Russische Orte, die uns bewegen
Sowjetische Ehrenmale in Berlin
Wir finden auf Schritt und Tritt deutsch-russische oder auch deutsch-sowjetische Orte, wenn wir erst einmal anfangen zu suchen. Denn tiefe Spuren haben die vielfältigen deutsch-russischen Kulturbeziehungen hinterlassen. Im neuen Format eines Klubs, den wir gemeinsam gestalten, begeben wir uns auf die Suche: Vor der eigenen Haustür und weiter durch Deutschland. Auf einer Landkarte wollen wir diese Orte eintragen, Geschichten hören oder uns Geschichten dazu erzählen. Jeder kann dabei mitmachen und ist herzlich eingeladen. Mitzubringen sind vor allem Offenheit und Neugier.
Schwerpunktthema sind diesmal die sowjetischen Ehrenmale in Berlin, wie sie zustandekamen und was ihre künstlerische Form erzählt. In Vorbereitung auf den 85. Jahrestag des 22. Juni 1941. (Leitung Dr. Christian Hufen)
Mittwoch, 17.Juni 2026 19.30 Uhr – Cafe Sibylle, Berlin,Karl-Marx-Allee 72
“Zur Hölle mit dem Krieg“ – Lieder und Texte
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Friedenskoordination Berlin im Vorfeld des 85. Jahrestags des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion
Friedenslieder mit Jutta Kausch, Christa Weber und Olaf Schäfer
Sprechchor und Lesung aus folgenden Werken mit der Kulturgruppe der DKP Berlin
Zur Hölle mit dem Krieg von Smedley D. Butler (1881 – 1940) Butler war General des US-Marine-Corps, wurde aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen zu einem der schärfsten Kritiker des Krieges, setzte sich öffentlich gegen imperialistische Kriege und gegen den kriegstreibenden Lobbyismus der Rüstungsindustrie ein.
Feuerdörfer – Wehrmachtsverbrechen in Belarus – Zeitzeugen berichten.
Bei den schwersten Verbrechen der deutschen Faschisten und ihrer systematischen Vernichtungspolitik verlor Belarus etwa ein Drittel seiner Bevölkerung, über 600 Dörfer wurden zusammen mit ihren Einwohnern vollständig vernichtet.
Eintritt frei.
Donnerstag, 18. Juni 2026 19:00 Uhr, Maigalerie der jungen Welt, Torstraße 6, Berlin-Mitte

Dienstag 23. Juni 2026, 18.30-20.00 Uhr im Lomonossow-Saal, Russisches Haus in Berlin
Kulturhistorischer Klub: Deutsch-Russische Orte, die uns bewegen
Deutsche Residenzen mit russischer Prägung
Wir finden auf Schritt und Tritt deutsch-russische oder auch deutsch-sowjetische Orte, wenn wir erst einmal anfangen zu suchen. Denn tiefe Spuren haben die vielfältigen deutsch-russischen Kulturbeziehungen hinterlassen. Im neuen Format eines Klubs, den wir gemeinsam gestalten, begeben wir uns auf die Suche: Vor der eigenen Haustür und weiter durch Deutschland. Auf einer Landkarte wollen wir diese Orte eintragen, Geschichten hören oder uns Geschichten dazu erzählen. Jeder kann dabei mitmachen und ist herzlich eingeladen. Mitzubringen sind vor allem Offenheit und Neugier.
Schwerpunktthema sind diesmal die dynastischen Beziehungen des Zarenhauses mit deutschen Höfen. Wir fragen nach Anlass und Ziel dieser intensiven Verflechtungen. (Leitung Dr. Iris Berndt)
Dienstag, den 30. Juni 2026, 18.30-20.00 Uhr, Treffpunkt: U-Bahnhof Kleistpark (Ausgang Grunewaldstraße)
Kulturhistorischer Klub: Deutsch-Russische Orte, die uns bewegen
Spaziergang mit Suche nach einem Zarengeschenk
Wir finden auf Schritt und Tritt deutsch-russische oder auch deutsch-sowjetische Orte, wenn wir erst einmal anfangen zu suchen. Denn tiefe Spuren haben die vielfältigen deutsch-russischen Kulturbeziehungen hinterlassen. Im neuen Format eines Klubs, den wir gemeinsam gestalten, begeben wir uns auf die Suche: Vor der eigenen Haustür und weiter durch Deutschland. Auf einer Landkarte wollen wir diese Orte eintragen, Geschichten hören oder uns Geschichten dazu erzählen. Jeder kann dabei mitmachen und ist herzlich eingeladen, mitzubringen sind vor allem Offenheit und Neugier.
Diesmal besuchen wir ein im Kleistpark abgestelltes Zarengeschenk und erkunden den Ort, für den es eigentlich gedacht war. (Leitung: Dr. Christian Hufen)
