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Stimmen zum Aufruf

Isabel Neuenfeldt – Meinst Du, die Russen wollen Krieg

Dr. Wolfgang Hellmessen:

Wir brauchen eine Regierung, die gute Beziehungen zu Russland pflegt!



Nathalie Sanchez Friedrich:

Danke für diese wichtige Initiative! Natürlich unterstütze ich sie. Seit Juli 2022 stehe ich in regem Austausch mit dem russischen Generalkonsulat in Bonn, die um meine persönlichen Bemühungen wissen oder diese sogar unterstützen.

Druschba: Mit Russland verbindet uns mehr, als uns trennt.

In diesem Sinne: Kriegstüchtig? Nicht in meinem Namen.


Barbara Lampe:

Wir gehören alle zur Menschheitsfamilie – und Krieg hat noch nie Frieden gebracht!


Sabine Zimmerhäkel:

Liebe Friedensfreunde, mir ist es eine Herzensangelegenheit, zu unterzeichnen. Ich bin erschüttert über das Ausmaß an Russophobie in unserer Regierung und auch in großen Teilen der Gesellschaft. Sie entspringt m.E. politischen Interessen.

Letztendlich wird über Krieg und Frieden v.a. entscheiden, ob es uns gelingt, die Lüge, dass Russland uns bedroht, zu entkräften.


Felicitas Stehlik:

Frieden! Russland ist nicht unser Feind

Russland soll unser Feind sein. Dieser politischen und medialen Vorgabe widersprechen wir. Feinddenken macht dumm und vereist das Herz. Wie immer Einzelne die aktuelle russische Politik bewerten: Russland ist unser europäischer Nachbar und wird es immer bleiben. Wir wollen in Frieden gut mit ihm zusammenleben.

Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, hat Deutschland die Sowjetunion überfallen, Wehrmacht und SS haben dort barbarisch gewütet. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte wird weitgehend mit Schweigen übergangen. Wir schauen hin, wir vergessen nicht.

Heute soll Deutschland wieder kriegstüchtig werden – gegen Russland. Auf Russland zielen auch die US-amerikanischen MIttelstreckenraketen, die auf deutschem Boden stationiert werden sollen. Ob ein möglicher Krieg mit ihnen oder mit deutschen Soldaten geführt wird, unter dem Dach der NATO oder von einer Koalitionen der Willigen: Er wäre ein erneutes Menschheitsverbrechen; dieses Mal mit der Gefahr, uns alle zu vernichten. Dagegen leisten wir Widerstand.

Wir wollen den Reichtum und die Schönheit unseres Kontinents in Geschichte und Kultur erhalten und leben. Dafür sparen wir, mit Bert Brecht, Anmut nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand.